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Fassungslos haben wir vom Tod unseres lieben Fasnachtsfreundes, langjährigen Mitglieds und grossen Unterstützer Alain “Länggu” Blaser erfahren.
Mit Alain verlieren wir einen Menschen, der während vieler Jahre ein wichtiger Teil unserer Fasnachtsfamilie war – und das in verschiedenen Rollen. Als Mitglied des Fasnachtsgassentheaters “Ja Täll, so geits” und als stiller Schaffer hinter den Kulissen. Für Alain gab es keine Probleme, nur Lösungen. Er war immer da, wenn Hilfe benötigt wurde oder jemand Unterstützung brauchte. Selbstverständlich, unkompliziert und ohne grosses Aufheben darum zu machen, immer mit dem Spruch “Schnäu hurti, isch doch ke Sach”. Einen ganz besonderen Platz nahm Länggu in einer Rolle ein, die nur wenige kannten. Über viele Jahre gehörte er zu den Hütern eines der schönsten Geheimnisse unserer Fasnacht. Als einer der beiden Personen im Fasnachtsbärenkostüm trug er seit 2013 dazu bei, Jahr für Jahr Kinder und Erwachsene zu begeistern und diese wichtige Tradition lebendig zu halten. Er hat auch die Tradition eingeführt, dass der Fasnachtsbär am Umzug rote Rosen verteilt. Die wenigsten wussten, wer im Bärenkostüm steckt. Umso grösser ist heute unser Respekt für all das Herzblut, das Alain in diese Aufgabe investierte. Alain war kein Mensch der grossen Worte. Er war ein Mensch der Taten. Einer, der da war, wenn man ihn brauchte. Genau so werden wir ihn in Erinnerung behalten. Mit seinem Tod verliert unserer Fasnacht einen treuen und engagierten Mitstreiter und einen guten Freund. Die Lücke, die er hinterlässt, ist riesig. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm nahestanden. Lieber Länggu, danke für alles, was du unserer Fasnacht, unserem Verein und uns allen geschenkt hast. Mit jeder Rose, die der Fasnachtsbär verteilen wird, wird ein Stück von deiner Fröhlichkeit und deinem liebevollen Wesen weitergereicht. |
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